Lagedarstellung für Übungen der BOS


Eine unserer Spezialitäten ist die Lagedarstellung bei Übungen von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, THW oder Katastrophenschutz. 


Durch die langjährige Einsatzerfahrung in Verbindung mit einer sehr hochwertigen Ausbildung ist es uns möglich Übungen für Rettungskräfte sehr realitätsnah und trotzdem kontrollierbar zu gestalten. 


Gerade augenscheinlich einfache Einsatzlagen können mit einer entsprechenden Übungsdarstellung zu einer besonderen Herausforderung im Übungsalltag werden. Der "Standard-Wohnungsbrand" mit verrauchten Räumen ist das Tagesgeschäft der meisten Feuerwehren. Sobald aber Abweichungen vom Standardeinsatz auftauchen gerät die jahrelang eingeübte Routine ins Wanken. Selbst erfahrene Einsatzkräfte können bei einer Übung mit realistischer Lagedarstellung sicher und überwacht an ihre Grenzen herangeführt werden.

Eine gute Möglichkeit, eigenen Grenzen zu erfahren! Im Ernstfall ist es für Einsatzkräfte überlebenswichtig diese Grenzen zu kennen. Wenn es darauf ankommt gibt es keinen Trainer am Not-Aus-Knopf...



 Unsere Leistungen für ihre Übung:


NEU! Feuerstunt "Brennender Atemschutzträger"  Stellen sie sich folgende Situation vor: Ein Atemschutzgeräteträger ist im dichten Rauch beim Innenangriff an ein Regal gestoßen. Aus dem Regal fällt eine Flasche mit brennbarer Flüssigkeit herunter und ergießt sich über den Rücken des Kameraden. Nun läuft  der Feuerwehrmann brennend aus dem Haus. Ein Schockmoment für Zuschauer und Übende! Jetzt ist ein klarer Kopf und schnelles Handeln gefragt um den Kollegen vor schweren Verletzungen zu bewahren!



- Feuerdarstellung mit Hochleistungs-LED-Strahlern

- Lagedarstellung mit echtem Feuer

- Explosionseffekte in verschiedenen Größen

- Staubeffekte

- einstürzende Bauteile (versperrter Rückweg)

- explodierende, fliegende Fässer

- Knalleffekte

- Geräuscheffekte (Panikgeräusche) über eigene Profi-Beschallungsanlage

- Gefahrstoffsimulation mit ungiftigen, umweltfreundlichen Spezialfarbstoffen

- Original Gasgeruch (natürlich ohne echtes Gas)

- 11kg-Propanflasche mit Abströmgeräusch

- Nebelerzeugung (vom leichten Dunst bis zur gigantischen Nebelwolke für größte Objekte ist alles möglich)

- relativ ungefährliche Flash-Over-Darstellung für Schauübungen (z.B. Tag der offenen Tür)

- Raucherzeugung mit pyrotechnischen Raucherzeugern

- Feuerbälle in verschiedenen Größen (bis ca. 25m Durchmesser!)

- Auf Wunsch sind auch riesige Explosionseffekte unter Verwendung von gewerblichen Sprengstoffen möglich.


Sprechen sie mit uns. Wir machen auch ihre Übung zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Einsatzkräfte!


 






Dazu auch ein Text aus dem Buch: "Pyrotechnik - Handbuch zur realistischen Schadensdarstellung" von Matthias Frank


Zitat:


Blickt man auf bisherige Einsatzübungen zurück, so kann man feststellen, dass die Einsatzkräfte mit einer realistischen Schadensdarstellung völlig neue Erfahrungen bei ansonsten gewohnten Übungsszenarien sammeln können.


Die pyrotechnischen Effekte erzeugen ein dem Einsatzfall ähnliches Stressniveau, mit dem meist nur sehr wenige Einsatzkräfte vertraut sind. Ohrenbetäubender Lärm und überraschende sowie lautstarke Knalleffekte bewirken Überraschungsmomente, bei denen die Einsatzkräfte plötzlich und schnell auf völlig neue Situationen und vor allem unter hohem Stress richtig reagieren müssen. 

Werden diese Effekte mit Dunkelheit, realistischem und sehr dichtem Rauch oder Nebel kombiniert, so führt die zusätzliche Orientierungslosigkeit zu einem weiteren Anstieg des allgemeinen Stressniveaus. Auch andere Zusatzgefahren, wie z.B. auslaufende Giftstoffe, echtes Feuer, real um Hilfe schreiende Verletztendarsteller oder sich plötzlich ändernde Einsatzbedingungen, tragen zu einer weiteren Steigerung der physischen und psychischen Belastung bei.


Dies kann soweit führen, dass individuelle Einsatzgrenzen erreicht oder sogar überschritten werden.

Gerade das Herantasten und Erfahren der individuellen Leistungsgrenzen ist eine wichtige Voraussetzung für den realen Einsatzdienst. Hierbei ist wie folgt zu beachten: Mögliche Einsatzfehler, die vor allem durch die große psychische und physische Belastung entstehen, sind im Rahmen einer Übung nicht etwa das Ergebnis eines vielleicht gescheiterten Übungsabends, sondern wichtiger Ausgangspunkt für Erfahrungen und Verbesserungen im Einsatzdienst. Wenn hingegen wichtige Erfahrungswerte erstmals im Realeinsatz gesammelt werden können bzw. müssen, kann es für die Betroffenen unangenehme Folgen haben oder vielleicht schon zu spät sein.


Welche Bedeutung und Auswirkungen realistische Schadensdarstellungen auf die Einsatzkräfte haben, lässt sich immer wieder aufs neue feststellen, wenn man die Nachbesprechungen unterschiedlicher Übungen miteinander vergleicht: Bei klassischen Übungen stehen meist hypothetische Fehlerquellen zur Diskussion, über die es sich trefflich sehr lange und ausführlich streiten lässt.

Schließlich liegen hier keine echten Erfahrungswerte, sondern nur theoretische Annahmen vor. Völlig anders verhält es sich bei Nachbesprechungen realistischer Übungen. 

Der Diskussionsbedarf erstreckt sich nicht auf endlose Grundsatzdiskussionen, sondern beschränkt sich auf den Austausch tatsächlich gemachter Erfahrungen und den daraus zu ziehenden Konsequenzen für ähnliche Einsatzsituationen.

Gerade hierbei wird deutlich, dass die ansonsten gerne theoretisch diskutierten Probleme und Übungsfehler nun unter realistischen Bedingungen kaum oder überhaupt nicht mehr von Bedeutung sind und teilweise von völlig anderen realen Problemen überlagert werden.


Ein Feuerwehrmann brachte es einmal auf folgenden Nenner:

„Bei einer einzigen realistischen Einsatzübung habe ich mehr gelernt, als in den 5 Jahren Feuerwehrdienst zuvor.“


Zitatende